Staatliches Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Von Herzen weiß-blau

Augen auf beim Kleiderkauf

Fairtrade School

Ein Tag im Haus Rabenholz

In der sozialtherapeutischen Einrichtung des Sozialteams für Menschen mit psychischen Erkrankungen, bereiteten wir im Rahmen unseres Projektunterrichts zusammen mit den Bewohnern ein gemeinsames Mittagessen zu. Teilweise wurden schon Gerichte am Vortag in der Schulküche vorbereitet, neben zahlreichen unterschiedlichen  Aufstrichen, roter Grütze für die frisch hergestellten Sahne-Waffeln, Gemüsesticks, Obstsalat mit Joghurt, verschiedener Wurst- und Käseplatten und Konfitüren, bereiteten wir auch zusammen mit den Bewohnern des Hauses Gerichte für das Mittagsbuffet zu, wie z.B. herzhafte Muffins, eine warme Kartoffelsuppe und frische Waffeln. Hierbei arbeiteten wir alle kräftig Hand in Hand um unser straffes Zeitprogramm auch erfüllen zu können. So konnten wir am Ende des Vormittags alle gemeinsam ein schmackhaftes Mittagsbuffet im Haus Rabenholz genießen und den Tag bei anregenden Gesprächen ausklingen lassen.

Die Schüler der Berufsfachschule entschieden sich für dieses Projekt, um die Möglichkeit zu bekommen hinter die Kulissen solch einer Einrichtung blicken zu können. Wir alle waren über die Gastfreundschaft und die liebevolle Art der Bewohner erfreut, es wurde tatkräftig mitgearbeitet und auch schnell kamen anregende Gespräche über die verschiedenen Krankheitsverläufe, die Ziele die die Bewohner erreichen wollen und auch ganz alltägliche Dinge, wie Hobbys oder Freunde zu Stande. Am Ende des Tages lässt sich sagen, dass sowohl die Bewohner mit einem positiven Eindruck aus diesem Tag gehen, als auch die Schüler.

Auch ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen, die 12. Klasse würde sich sehr über ein „Mittagessen 2.0 Reload im Haus Rabenholz“ freuen.

Ein Blick hinter die Kulissen

Berufsfachschule zu Besuch im Heilpädagogischen Zentrum

Aufgrund einer 10-jährigen Kooperation zwischen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung und dem Heilpädagogischen Zentrum in Amberg besuchen sich die Schüler zweimal im Jahr.
Zu Anfang fand ein gemeinsamer Morgenkreis statt, mit dem gebärden geführten Gebet „Vater unser“. Die Schüler durften anschließend die verschiedenen Bereiche der Schule näher kennen lernen, dazu gehören das Schülercafe und die Schulküche, sowie die Schreinerei, Stoffwerkstatt und die Kreative Gestaltung. Daraufhin wurden wir im Schülercafe der Schule freundlich zu einem gemeinsamen Brunch empfangen. In der darauffolgenden Schulhausführung erzählten drei Schülerinnen des Heilpädagogischen Zentrums von der Verwendung der einzelnen Räume. Zum Abschluss genossen alle Beteiligten ein Mittagessen in der hauseigenen Schulkantine.

Auf ein Wiedersehen im Juni, das in der BFS für Ernährung und Versorgung stattfindet, freuen sich schon alle Beteiligten.

Theaterfahrt nach Nürnberg

Die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung besuchte das Staatstheater Nürnberg.

Beim Songdrama "Ewig Jung" befinden wir uns in einer noch einige Jahrzehnte entfernten Zukunft. Das Theater wurde geschlossen und, den Bedürfnissen der überalterten Gesellschaft entsprechend, zu einem zentral gelegenen Seniorenheim umfunktioniert. Vor allem ehemalige Schauspieler*innen verbringen hier gemeinsam ihren Lebensabend. Wann immer es die Oberschwester erlaubt, versammeln sie sich vor dem seit Jahren geschlossenen eisernen Vorhang und zeigen, was noch in ihnen steckt.

Das Rezept ist unschlagbar: jede Menge Evergreens aus den 60ern, 70ern, 80ern und 90ern, gesungen von verrückten jungen Alten, dazu viel Slapstick und schräger Humor. Fertig ist der perfekte Bühnenspaß - und Lachen ist ja bekanntlich eine der wichtigsten Voraussetzungen für ewige Jugend!

Die Schülerinnen mit ihren Lehrkräften FOL Heide Lotter, StD Matthias Reutner und StR Guido Schwarzmann konnten einen lustigen aber auch lehrplanbezogenen (EUB) Theaterabend genießen.

Vielfältige Leistungsbereiche in der Ernährung und Versorgung

Berufsschüler der Rupert-Egenberger-Schule Amberg besuchten die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Sulzbach-Rosenberg. Vorangegangen ist diesem Zusammentreffen, der Besuch der Sulzbacher Schülerinnen im Heilpädagogischen Zentrum Amberg, bei welchem sie einen Einblick in den dortigen Schulalltag erhielten. 
Der Gegenbesuch, bestehend aus 14 Schülerinnen und Schülern, sowie zwei betreuender Lehrkräfte des HPZ, traf um 9 Uhr morgens am vereinbarten Termin ein. Die eingetroffen Gäste, wurden von Seiten der Gastgeber herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Anschließend führten zwei Schülerinnen der 12. Klasse den Besuch durch die, für die hauswirtschaftliche Ausbildung relevanten, Fachräume und beantworteten aufkommende Fragen. Als Nächstes teilten sich die Schüler in Gruppen (jede Schülerin der Berufsfachschule betreute zwei Schüler des HPZ), um sich in vorbereiteten Stationen kreativ auszuleben.

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Projektorientiertes Arbeiten haben die Berufsfachschülerinnen im Vorfeld verschiedene Ideen zur Tagesgestaltung besprochen und sich letztendlich dazu entschieden, Stationen mit dem Schwerpunkt „Basteln und gestalten von Mutter-/ Vatertagsgeschenken“ anzubieten.

Die Stationen, bestehend aus

  • bepflanzen eines Weck-Glases
  • gestalten eines Pflanzensteckers
  • perlen eines Schlüsselanhängers
  • bedrucken einer Stofftasche,

 wurden mit großer Freude angenommen.

Der gemeinsame Vormittag wurde durch ein großzügiges Brunchbufett, in ansprechend dekorierter Location abgerundet. Dieses wurde vorab von den angehenden Assistenten/-innen für Ernährung und Versorgung der 10. und 12. Klasse hergerichtet. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto verabschiedeten sich die Schüler gegenseitig und tauschten kleine Präsente.

Sabrina Scharl, EV12

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Dieser medizinische Grundsatz unterstreicht, wie wichtig es ist, sich nicht nur mit pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen, sondern auch mit der Ersten Hilfe am Kind zu beschäftigen. Im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Grundversorgung, Bildung und Erziehung von Kindern“ lernten angehenden Assistentinnen für Ernährung und Versorgung wie Säuglingen und Kleinkindern in Notsituationen geholfen werden kann.

Der speziell geschulte und versierte Trainer Thomas Zwick des Bayerischen Roten Kreuzes begleitete die Schüler bei diesem Grundkurs, bei dem sie nicht nur Wichtiges rund um die Erste Hilfe am Kind kennenlernten, sondern auch erfuhren, wie sie Unfällen von Kindern vorbeugen können, ganz nach dem Motto: „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“.

Abschlussfahrt in die „Goldene Stadt“

Abschlussfahrt Prag

Anfang Mai fuhren zwei Klassen der Berufsfachschulen gemeinsam zum Abschluss ihrer Ausbildung nach Prag.

Die Schüler/innen der 11. Klasse für Ernährung und Versorgung sowie der Kinderpflege entdeckten gemeinsam mit ihren Klassenlehrern die tschechische Hauptstadt vom Schiff aus, zu Fuß und mit der Seilbahn von oben. Insbesondere das „Jüdische Prag“ und der wunderschöne „Altstädter Ring“ beeindruckten die beiden Klassen. Der abschließende wahlweise Besuch im kommunistischen Museum eröffnete ein weiteres historisches Verständnis. Das Wachsmuseum ließ nationale Größen beinahe lebendig werden. 

Starke Leistung in der Hauswirtschaft

Cidella Machner

Beim 50. Landesleistungswettbewerb der Hauswirtschaft in Regensburg feiert Cidella Machner von der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Sulzbach-Rosenberg den 5. Platz.

Insgesamt 23 Teilnehmerinnen traten an zwei Tagen in vier verschiedenen Disziplinen zum Thema „50 Jahre Landesleistungswettbewerb in der Hauswirtschaft – eine Zeitreise von der privaten Versorgung zum Management in der Hauswirtschaft“ an. Es war Fingerfood für den Stehempfang der Ehrengäste, bzw. ein kaltes oder warmes Abendessen, passend zum Thema zu erstellen. Im Bereich „Gestalten“ musste entweder ein Buffettisch, ein Menütisch für ein 4 – Gänge – Menü, oder ein Stehtisch für den Gästeempfang und ein florales Give-Away gestaltet werden. Die Teilnehmerinnen brachten vorbereitete Präsentationen zum Thema „50 Jahre durch die Hauswirtschaft“ mit. Im Team erstellten die angehenden Assistentinnen für Ernährung und Versorgung Informationsmaterial für SchülerInnen der 8. und 9. Klasse zum Thema „Hauswirtschafter/in heute“.

Im bayernweiten Vergleich musste sich dabei Cidella Machner nur knapp den 4 Siegerinnen aus München, Immenstadt, Ansbach und Vilshofen geschlagen geben. 

Interkulturelle Woche an den Berufsfachschulen

Schüler der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Sozialpflege und Kinderpflege in Sulzbach-Rosenberg informierten sich eine Woche lang intensiv über das Thema Flucht und Asyl in Deutschland.

In mehreren Stationen informierten sich die Schüler über Fluchtgründe und -ursachen, Fluchtwege sowie gängige Vorurteile gegenüber Flüchtlingen und den Weg eines Asylantrags. Zur Entspannung zwischendurch durften leckere Früchte probiert und herausgefunden werden, wo deren ursprüngliches Herkunftsland eigentlich ist. Zum Erstaunen vieler wurde erkannt, dass nur die wenigsten, vermeintlich heimischen Früchte wie z.B. Äpfel, ursprünglich aus Deutschland kommen. Dankbare Unterstützung erfuhr die Berufsfachschule hierbei durch die Lieferung der Früchte vom Hutzelhof.

Mit neu erworbenem Hintergrundwissen freuten sich die Jugendlichen auf fachkundige Referenten. Im Laufe der Woche gaben Herr Kernl und Herr Lauterbach von „Sulzbach-Rosenberg hilft!“, Herr Endres vom CJD Jugendmigrationsdienst und Frau Ludwig von der Einrichtung „Esperanto“ in Auerbach, einem Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge fachkundige Einblicke in die konkrete Arbeit mit Flüchtlingen. Interessante und lebendige Diskussionen mit den Referenten und in der Schulgemeinschaft bereicherten das Schulleben.

Tatkräftig unterstützt durch Daniela Sebast, der Jugensozialarbeiterin an Schulen des Beruflichen Schulzentrums Sulzbach-Rosenberg, arbeiteten die beiden Lehrkräfte Katrin Wagner-Weiß und Guido Schwarzmann durch verschiedenste affektive Übungen weiter gemeinsam mit den Schülern.

Im fachlichen Unterricht wurde schließlich u.a. nordafrikanisch und russisch gekocht, Zimmerpflanzen als Mitbewohner aus aller Welt kennengelernt, Waschen in anderen Enden Welt beleuchtet, ein Pflegekodex erarbeitet und Bilderbücher erarbeitet, mit denen die künftigen Kinderpflegerinnen das Thema Interkulturalität in Kindertageseinrichtungen vermitteln können.

Mama für ein Wochenende

In der sonst so ruhigen Fastenzeit entschlossen sich 8 Schülerinnen der Klasse EV11 der BFS für Ernährung und Versorgung „Mama“ zu werden.

Im Wahlpflichtfach „Grundversorgung, Bildung und Erziehung von Kindern“ konnten wir Schülerinnen uns um einen Babysimulator für ein Wochenende kümmern. Viele von uns waren sehr interessiert und so kam es dazu, dass fast jede Mitschülerin ein Baby bekam. Natürlich wollten wir alle das so gut wie nur möglich pflegen, doch schon nach dem ersten Schreianfall wurde vielen von uns klar, dass diese „Puppe“ nicht nur „süß“ ist, sondern auch eine Menge Pflege beansprucht. Windelwechseln, füttern, Bäuerchen machen und Co. gehörten dazu. Auch nachts!

An sich war dies eine gute Erfahrung bei der wir merkten, dass Kinder zu haben kein Zuckerschlecken ist. Im Rückblick lehrte uns das Elternpraktikum, dass wir doch noch zu jung sind.

Insbesondere steigerte sich der Respekt gegenüber allen „wahren“ Müttern die wir kennen, da wir nun wissen, dass Mutter-sein ein Vollzeit-Job ist, beim dem 110% gefordert werden.

Schülerinnen spenden für Kinder

12. Klasse der Berufsfachschule hilft Klinik

Sulzbach-Rosenberg. Schülerinnen der 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung und Lehrerin Heide Lotter haben mit einem Stand auf dem Sulzbach-Rosenberger Weihnachtsmarkt eine Menge Gutes getan.
Die Schülerinnen entschieden sich im Rahmen des Wahlpflichtfaches "Projektorientiertes Arbeiten“ für den Verkauf von selbst hergestellten hauswirtschaftlichen Produkten. Nach monatelangen Planungen und Vorarbeiten standen liebevoll genähte Stoffherzen und Wärmekissen, geschmackvoll dekorierte Kerzenhalter, raffinierte Backmischungen im Glas und selbst gekochte Suppen zum Verkauf. Kinder konnten sich am Stand auch bunte Zöpfe flechten lassen, was sehr gerne angenommen wurde.

Der stattliche Erlös des erfolgreichen Verkaufs wird nun, das haben alle gemeinsam beschlossen, an das Ronald-McDonald-Haus in Erlangen gespendet, in dem die Familien schwer kranker Kinder während deren Behandlung im Universitätsklinikum ein Zuhause auf Zeit finden.

Zöpfe flechten
Unser Stand
Cakepops
Kuchen im Glas
Lichtstämme
Stoffherz
Stoffmond
Pralinen

Gemeinsam voneinander lernen – Berufsfachschüler aus Sulzbach-Rosenberg verbringen einen Tag mit Jugendlichen im Heilpädagogischen Zentrum in Amberg

BFS EV

Die Klasse EV 12 der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in Sulzbach-Rosenberg verbrachte mit ihren Lehrkräften FOLin Gerstacker, FOLin Lorenz und StDin Raasch einen Unterrichtstag an der Rupert-Egenberger-Schule im Heilpädagogischen Zentrum in Amberg. Dieser Austausch zwischen beiden Einrichtungen hat bereits Tradition.

Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen der Berufsfachschule Einblick in das Arbeiten mit Jugendlichen mit Behinderungen zu ermöglichen. So lernen sie z. B. deren Arbeits- und Lernfelder kennen und entwickeln Empathie.

Die Jugendlichen der Rupert-Egenberger-Schule wiederum zeigen ihre Stärken und Fähigkeiten in den unterschiedlichen Praxisgruppen und im Umgang mit Menschen.

Nach dem herzlichen Empfang, dem gemeinsamen Singen und Beten in der Aula, nahmen die Berufsfachschülerinnen an den Aktionen der verschiedenen Arbeitsgruppen teil. Es wurden z. B. gemeinsam Kränze gebunden, es wurde gehobelt, gehämmert und ein Imbiss vorbereitet. Die Berufsfachschülerinnen durften zudem als Gäste den „Service“ des Schülercafes genießen.

Die von Schülerinnen und Schülern des HPZ geleitete Schulhausführung rundete die Eindrücke ab. Diese konnten anschließend im Lehrerzimmer mit der Leiterin des Heilpädagogischen Zentrums, Frau Wernekke, besprochen werden, die sich Zeit nahm, um die vielfältigen Fragen der Schülerinnen der Klasse EV 12 zu beantworten.

Für beide Seiten war der Besuch ein großer Gewinn, sodass auch über eine intensivere Zusammenarbeit nachgedacht wurde. Auf den Gegenbesuch in Sulzbach-Rosenberg im Frühjahr freuen sich alle Beteiligten.

Maria Raasch

Ein fitter Rücken für den Beruf

Fitter Rücken

Zum Schuljahresbeginn werden die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung über die richtige Haltung beim Sitzen, Heben und Tragen unterrichtet. Es informierte sie die Bewegungsfachkraft der AOK.

Es standen gezielte Übungen als Vorsorge für einen gesunden Rücken im Mittelpunkt.