Staatliches Berufliches Schulzentrum
Sulzbach-Rosenberg

Werbung in eigener Sache

Wo und wie kann bei der Bewerbung gepunktet werden?

Sulzbach-Rosenberg(lz/bba). "Ein Vorstellungsgespräch ist nichts anderes als Werbung in eigener Sache: das Produkt ist quasi der Bewerber und der potentielle Käufer der angestrebte Ausbildungsbetrieb": Rainer Stammler, Betriebsleiter bei der Firma Bergler und seit einem Vierteljahrhundert auch dort aktiv, brachte den Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz am BSZ Sulzbach-Rosenberg Tipps und Tricks rund um das Vorstellungsgespräch näher. Die Projektleiter JoA an der Berufsschule, Bettina Bauer und Wolfi Lorenz freuten sich, kurz vor der zweiten heißen Phase auf dem Sektor der Ausbildungsstellen, mit Betriebsleiter Rainer Stammler auch einen kompetenten und profunden Referenten gewonnen zu haben. Der startete mit den Rahmenbedigungen des Vorstellungsgesprächs von logistischen Überlegungen über die Berufs orientierte Kleiderordnung bis hin zur Pünktlichkeit. " Können diese Bereiche positiv besetzt werden", so Stammler, " sei das Fundament für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch bereits gelegt. Danach gehe es aber ans Eingemachte und Stammler untermauerte mit vielfältigen Beispielen die Bedeutung des ersten Eindrucks, der ja nichts Anderes als eine allerdings sehr wesentliche Momentaufnahme sei. Mit zahlreichen Rollenspielen durch die Kandidaten wurden die verschiedenen Sequenzen dieses Frage- und Antwortspiels überlegt und die Topantworten gesucht und gefunden. Neben den möglichen Fragen spielten die Körpersprache und der Blockkontakt bei diesem intensiven Training eine wichtige Rolle.

"Besonders wichtig seien für diese ersten Schritte ins Berufsleben auch eine spürbare Motivation und eine ehrliche Natürlichkeit", wünschte Stammler beim Start ins Berufsleben viel Erfolg.

JoA Bewerbungstraining 2
JoA Bewerbungstraining 1

Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (JoA)

Definition:
Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für schulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.

Ausbildungsinhalte:
Die JoA ist eine berufsorientierende und –vorbereitende Maßnahme in Teilzeit.
Ein besonderes Merkmal ist die Durchführung eines Projekts der JoA-Klasse in Zusammenarbeit mit hilfsbereiten schulischen und außerschulischen Partnern.
Folgendes Projekt wird ab 01.01.2013 durchgeführt:

Projektträger:
Jugendförderverein Megaphon g.V.
 
Projektnamen:
„No time for a flop -  live will be top with a good job“
Das bayernweite Pilotprojekt Soziale Arbeit / Schulpastoral besteht seit 2005.
 
Projektdauer:
Ab 01.01.13
 
Projektleitung:
Bettina Bauer und Wolfgang Lorenz ( Initiatoren )
 
Kooperationspartner:
Landkreis Amberg- Sulzbach
Kreisjugendamt Amberg -Sulzbach
 
Vernetzungen:
Mit über 40 Institutionen im Landkreis, der Stadt und darüber hinaus (Agentur, Caritas, CJD, DTLV, Medienfachberatung  usw.)
 
Praktikageber:
60 Betriebe im Landkreis Amberg-Sulzbach
 
Projektreferenten:
Es gibt 30 feste Referenten u. a. aus folgenden Bereichen:
Theaterpädagogik, Erlebnispädagogik;
Kunsttherapie, Jugendtherapie;
Betriebsleiter, Bewerbungstrainer, Etikettentrainer;
Personalleiter, Einstellungsberater;
Jugendreferenten, Sportreferenten;
Medientrainer, Anti-Agressionstrainer;
Schuldnerberater, Umweltberater, Seelsorger.

Weitere Referenten richten sich nach den jeweiligen Rahmenbedingungen.
 
Projektziele:

  • Signifikante Verbesserung der individuellen Chancen
  • dauerhafte Stärkung des Selbstbewusstsein
  • Vermittlung von Sozialkompetenzen
  • Impulse für das Leben geben
  • Perspektiven bzw. Alternativen aufzeigen
  • Übernahme von Eigenverantwortung erlernen
  • signifikante Verbesserung des Sozialverhaltens
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeiten
  • Vorstellung kreativer Freizeitmöglichkeiten
  • regelmäßige Vermittlung von Praktika
  • nachhaltige Verbesserung der Zukunftschancen
  • Training für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche
  • Prävention verschiedener Problemlagen
  • externer (qualifizierender) Hauptschulabschluss
  • Vermittlung sozialer Kompetenzen
  • Konflikt- und Kritikfähigkeit erlernen
  • Schlüsselqualifikationen steigern
  • „Verkaufen lernen“(Etikettentraining)
  • Förderung des Demokratieverständnisses
  • Vermittlung von Werten
  • Vermittlung von Ausbildungsplätzen
  • Nachqualifizierung beim Schulabschluss (z.B. externer „Quali“)
  • und Viele und Vieles mehr


Projektverlauf:
Die Projektthemen richteten sich nach den jeweiligen Ressourcen der Gruppe. Zu Beginn standen als Module die eigene Persönlichkeit, das eigene Selbstbewusstsein und die Sozialkompetenz.
Im weiteren Verlauf der circa 200 Projektstunden pro Projektjahr (= Schuljahr) stand die individuelle Zukunft (Ausbildungsplatz) im Vordergrund. Die Teilnehmer/-Innen wurden dabei u.a. durch Betriebsleiter, Bewerbungstraining und Vorstellungsgespräche geschult. Im Gleichschritt folgte die Vermittlung in geeignete Praktika und nachfolgend die Überführung in Ausbildungsstellen.

Neben den vielfältigen Elementen der Sozialen Arbeit, der Erlebnispädagogik und der        Religionspädagogik bietet die Projektleitung auch weitere Hilfen aus den Bereichen der:

  • Psychologie (Entwicklung von Zukunftsvisionen, Blick auf individuelle Stabilität- und   Instabilitätsfaktoren, Einzelgespräche usw.)
  • Jugendtherapie (Ressourcenfindung, Ich - Stärkung, Aufarbeiten früherer Erfahrungen in Familie und Schule usw.)
  • Freizeitgestaltung (Trendsportarten, künstlerische Angebote, Umgang mit den Medien, ehrenamtliches Engagement usw.)
  • Lebensgestaltung und Lebensführung
  • Berufsberatung und Berufsfindung  


an.
 
f.d.s.R.
die Projektleitung


Voraussetzungen:
Die Schülerinnen und Schüller müssen die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.

Aktuelles und Termine:
Projekt „No time for a flop – live will be top with a good job“

Stundentafel

für die Jugendlichen ohne Ausbildung (JoA)

Pflichfächer   JoA  
       
Allgemeinbildender Unterricht      
Deutsch und Kommunikation   1  
Sozialkunde   1  
Mathematik   1  
       
Fachlicher Unterricht      
Gesundheit und Kochen   2  
Datenverarbeitung   1  
       
Wahlpflichtfächer      
Projektorientiertes Arbeiten     2                                     

 

Hinweis:
Die Schüler sind an 2 Tagen in der Woche mit jeweils 4 Unterrichtseinheiten in der Berufsschule.
Es ist kein schulischer Abschluss möglich, jedoch kann die Berufsschule ggf. bis zu 3 Jahren besucht werden.